Am gestrigen Tag einigten sich die Gewerkschaften ver.di, GEW und der AWO Re-gionalverband Mitte-West-Thüringen e.V. im Rahmen der Ausgestaltung einer neuen gesamttarifvertraglichen Regelung auf einen ersten wichtigen Schritt zur Ver-besserung der Einkommen der Beschäftigten. Danke an alle engagierten Mitglieder, die zum Gelingen dieses guten Tarifabschlusses beigetragen haben. „Mit dem Ergebnis und der weiteren Perspektive bringen wir als starker und werte-orientierter Sozialverband und Arbeitgeber in Thüringen, den Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitswesen die verdiente Wertschätzung entgegen und übernehmen gemeinsam Verantwortung für unsere Zukunft.“, so Frank Albrecht, Vorsitzen-der des AWO Regionalverbandes. „Dabei wissen wir um die damit verbundenen Herausforderungen und freuen uns über den Zuspruch und die Unterstützung unserer Partner auf diesem Weg.“ Nach mehreren intensiven Verhandlungsrunden konnte die DHV Tarifkommission für die Beschäftigten der AWO Thüringen einen erfolgreichen Tarifabschluß erreichen. . Im Bereich der Pflege fällt die Steigerung im ersten Jahr höher aus: Pflegekräfte werden in der ersten Steigerung 7,7 Prozent mehr bekommen, Pflegefachkräfte 7,3 Prozent.Nach der Einigung sollen auch die Sonderzulagen neu gestaltet werden. Es wird für die Beschäftigten im ersten Jahr des Tarifvertrages 52,5 Prozent ihres Grundgehaltes als Zulage geben, im zweiten Jahr dann 55 Prozent. Bis lang wurden nur 25 Prozent fest gezahlt und der Rest erfolgsabhängig (variabel). Danke an alle engagierten Mitglieder, die zum Gelingen dieses guten Tarifabschlusses beigetragen haben.

Nach der nun erzielten Einigung sollen die Löhne der Awo-Beschäftigten im ersten Jahr um 5,5 Prozent steigen, im zweiten um 4,5 Prozent, wie ein Awo-Sprecher erklärte. Im Bereich der Pflege fällt die Steigerung im ersten Jahr höher aus: Pflegekräfte sollen in einem ersten Schritt 7,7 Prozent mehr bekommen, Pflegefachkräfte, 7,3 Prozent. Nach der am 09.09.2019 erzielten Einigung wird die Vergütung der AWO-Beschäftigten 2020 um 5,5 Prozent steigen, 2021 um 4,5 Prozent. Weitere Eckdaten sind die tarifliche Verankerung des Urlaubsanspruches auf 30 Tage und als ersten entlastenden Schritt in den Pflegeberufen, der Anspruch auf 4 Tage Wechselschichturlaub im Jahr. „Damit ist es gelungen, die freie Schule im Wettbewerb um die besten Köpfe gut aufzustellen. Tariflohn und weniger Pflichtstunden sind nun neben dem innovativen Konzept der Schule die Faktoren, um Lehrkräfte zu werben und zu binden“, so Nadine Hübener, Verhandlungsführerin der GEW. Erfurt (dpa/th) – Die rund 8000 Beschäftigten in den Einrichtungen im Arbeitgeberverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Thüringen bekommen mehr Geld. Die Gehälter steigen um 10 Prozent bei einer Laufzeit von zwei Jahren, wie ein Sprecher der Awo am Dienstag mitteilte. Verhandelt wurde mit der Gewerkschaft DHV im Christlichen Gewerkschaftsbund.

Sie hatte im Kern eine Erhöhung der Gehälter um 9 Prozent bei einer Laufzeit von einem Jahr gefordert, der Arbeitgeberverband hatte eine Laufzeit von drei Jahren angestrebt. Für die Lehrkräfte der Freien Ganztagsschule Schule LEONARDO in Jena gilt zu-künftig, wie in den staatlichen Schulen, der Tarifvertrag der Länder.