Die vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf Basis der Gründungsdaten des IAB verfügbaren Daten mae beziehen sich auf alle zwischengeschalteten Finanzdienstleistungen, also den Bankensektor einschließlich des Bundesbanken. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2009 waren 88 % aller westdeutschen und 64 % aller ostdeutschen Arbeitnehmer tarifvertraglich betroffen (Ellgut und Kohaut, 2010). * Nur Lohnvereinbarungen, die wiederholt ausgehandelt werden. iii) Arbeitgeberverbände, die an branchenbezogenen Tarifverhandlungen beteiligt sind Der Sektor wurde stark vom wirtschaftlichen Abschwung betroffen, wobei die Gesamtbeschäftigung von 315.076 im Jahr 2008 auf 296.576 im Jahr 2009 zurückging. Die Zahl der Unternehmen in der Branche stieg von 2008 (4.079) bis 2009 (4.243) leicht an, sank aber 2010 auf 3.722. Besonders betroffen waren Unternehmen, die an anderen monetären Vermittlungs- und Holdingaktivitäten beteiligt waren. Die Tarifverhandlungen im Bankensektor sind sehr zentralisiert und werden überwiegend auf sektoraler Ebene durchgeführt, aber es gibt auch unterschiedliche Betriebsvereinbarungen, die die auf höchster Ebene festgelegten Bedingungen erfüllen müssen. Daher ist das Recht auf Tarifverhandlungen und Beteiligung ebenso wie die Repräsentativität der Sozialpartner gut verankert. Die größte Herausforderung, vor der die Gewerkschaften stehen, ist der Fusionsprozess der Sparkassen, der in verschiedenen spanischen Regionen einige Konflikte ausgelöst hat. Alle Fusionen werden jedoch mit den Gewerkschaften ausgehandelt, um das Recht der Arbeitnehmer auf Beteiligung an den Umstrukturierungsprozessen zu gewährleisten. Spaniens Bankensektor ist in den letzten zehn Jahren in Bezug auf die Beschäftigung konstant geblieben und macht etwa 2 % der Gesamtbeschäftigung aus.

Dennoch hat der Konjunkturabschwung die Sparkassen tief getroffen. Diese Institutionen haben sich stark an der Vergabe von Darlehen an den Bausektor beteiligt, der von der Krise sehr hart getroffen wurde. Seine Bedeutung für die lokale Wirtschaft hat zur Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage beigetragen. Vor diesem Grund setzt die Regierung einen Plan um, um die Fusion der Sparkassen durch einen speziellen und rückzahlbaren Fonds, den FROB, zu fördern, der von der spanischen Zentralbank (ES0912029I) verwaltet wird. Obwohl der FROB allen Bankgesellschaften zur Verfügung steht, wird er hauptsächlich von Sparkassen genutzt. Dieser Plan dürfte die Zahl der Sparkassen um etwa die Hälfte reduzieren. Die verschiedenen Fusionsprozesse wurden von den Gewerkschaften ausgehandelt, die Mitglieder der Leitungsgremien der Sparkassen sind, aber diese Beteiligung hat einen erheblichen Verlust von Arbeitsplätzen in diesem Sektor sowie einige Arbeitskonflikte nicht verhindert. Nach Angaben der Gewerkschaften ist das Gewerkschaftsniveau seit Beginn des wirtschaftlichen Abschwungs nicht gesunken.

Der öffentliche Bankensektor ist der größte, was Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden betrifft. Sie umfasst Sparkassen auf kommunaler Ebene sowie die Banken der Landesbanken.