Maxi ist nicht der einzige Hertha-Youngster, der seine Zukunft dem Verein zugesagt hat. Dennis Jastrzembski, der 2015 in die Hauptstadt kam und im vergangenen Sommer einen Profivertrag unterschrieben hat, hat ebenfalls einige Jahre verlängert. Der Jugendnationalspieler, der achtmal für die deutsche U19 gespielt hat, gab sein Debüt in der abgelaufenen Saison und absolvierte insgesamt fünf Einsätze. Auch im DFB-Pokal kam er von der Bank und stellte beim 2:1-Sieg gegen Braunschweig den Sieger auf. Auch Florian Baak, der seit 2005 die Hertha-Farben trägt, bleibt in der Hauptstadt. Der Center-Back gehört seit 2017 zum Kader der ersten Mannschaft und hat seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängert. Nach seinem Wechsel zur Alten Dame von den Reinickendorfer Füchsen arbeitete sich Baak am 1. Juli 2017 durch die Jugend und singte einen Profivertrag. Im April 2017 hatte der Verteidiger sein Bundesliga-Debüt gegeben. Seitdem hat er zwei Erstliga-Einsätze absolviert. “Wir sind überzeugt, dass Dennis Jastrzembski und Florian Baak mit uns weiter gut vorankommen werden. Beide haben sich ihren Platz in der ersten Mannschaft durch kontinuierliche harte Arbeit verdient.

Jetzt wollen wir sie beim nächsten Schritt unterstützen”, erklärte Preetz. 2012 wechselte der Youngster vom FC Hertha 03 Zehlendorf in die Hertha-Akademie und spielte für verschiedene Altersklassen. Drei Jahre später unterschrieb er seinen ersten Profivertrag und gab im März 2016 sein Bundesligadebüt. Seitdem folgten 50 weitere Auftritte in Deutschlands Top-Flug. Mit 120 Bundesliga-Karrieretoren gehört Vedad Ibiévic zu den bisher besten Nichtdeutschen. Nur Robert Lewandowski, Claudio Pizarro und Giovane Elber liegen in der Rangliste vor ihm. Die beiden Erstklästigen sind mit rund 200 Toren praktisch uneinholbar, doch Giovane Elber liegt nur 13 vor Herthas bosnischem Veteranen. Der 34-Jährige hat seine Absichten kundgetan: Er will den Brasilianischen Rekord schlagen, und er wird es mit Hertha versuchen, nachdem er seinen Vertrag mit dem Verein verlängert hat. “Vedad ist unser Kapitän und er ist ein wahrer Anführer. Er hat in seiner langen Karriere alles erlebt und dient als Vorbild, vor allem für unsere jüngeren Spieler. Außerdem hat er in dieser Saison bewiesen, wie wichtig ein Spieler für die Mannschaft ist, deshalb freuen wir uns, ihn zu halten”, sagte Sportdirektor Michael Preetz.